Architektur aus Erde – Lehmbau

Ein Großteil der hier vorgestellten Projekte ist aus meiner Forschungs- und Lehrtätigkeit am Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, Abt. Außereuropäische Architektur, hervorgegangen.

Die Projekte beschäftigen sich mit einem der am weitesten verbreiteten Baustoffe der Welt, mit dem Baustoff Lehm. Die Projekte sind hauptsächlich in drei Bereichen angesiedelt:

a) Architekturdokumentation (Documentation)
b) Entwurf (Design)
c) Praxis/Umsetzung (Implementation)

Während die Erdbevölkerung unaufhörliche wächst, werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen immer geringer. Reichlich verfügbare Baustoffe wie Lehm werden für die Zukunft der Menschen eine bedeutende Rolle spielen. Deshalb ist es an der Zeit, weltweit noch bestehende Beispiele von Lehmbautraditionen zu dokumentieren, zu erhalten bzw. daraus neue Erkenntnisse für eine zukünftige, ressourcenschonende Architektur zu ziehen. Einen Lehmbau zu entwerfen, ohne je mit Lehm gearbeitet zu haben, ist wie ein Gericht zu kochen, dessen Zutaten man nie gekostet hat. Deshalb zielen die nachfolgenden Projekte, die vorwiegend im Bereich `Forschung in der Lehre´ angesiedelt sind, darauf ab, eine Verbindung aus theoretischer Analyse, Hands-on-Erfahrungen mit dem Baustoff Lehm bzw. das Einbringen dieser Erfahrungen in den Entwurf und die Umsetzung zu gewährleisten.

AUSTRIA Implementation

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Lehmziegelwand – Archdiploma

Projektleitung: DI Christoph Lachberger, DI David Kraler
Projektkoordination: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Projektform: Seminar 1:1 Lehmbauworkshop, performatives Event
Projektpartner: Archdiploma 2017, TU Wien
Dauer: Juli – Nov. 2017

Im Zuge der Ausstellung Archdiploma 2017 an der TU Wien wurde ein 1:1 Modell einer Lehmziegelwand errichtet. Den Studierenden sowie dem Ausstellungspublikum wurde die Möglichkeit geboten,  sich an der Hands-on-Initiative zu beteiligen. Ausgehend vom Grundmaterial – einem Berg Lehm und einem Berg Sand – wurden luftgetrocknete Lehmziegel hergestellt. In einem performativen Akt wurde aus diesen Ziegel begleitend zur Ausstellung eine Lehmziegelmauer errichtet.

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AUSTRIA

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1. Österreichische Lehmbautagung

Österreichische LehmbauerInnen im Gespräch

Projektleitung: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl, DI Christoph Lachberger, DI David Kraler
Team: Marina Graser, Maria Schalhas, Michael Strixner, Paul Papalecca, Viktoriya Lisyana, Julia Beer, Aaron Merdinger, Marius Valente et al.
Projektform: Tagungsorganisation und Publikation, Seminar
Dauer: Tagung 3./4. November 2017; gesamt: März-Nov. 2017
Publikation: Rieger-Jandl, Andrea (Hg.), 2017: ÖSTERREICHISCHE LEHMBAUERiNNEN im Gespräch, IVA-Verlag, Wien
Homepage: www.lehmbautagung.at
Link: https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/125348

Am 3. und 4. November fand im Festsaal der TU-Wien die „1. Österreichische Lehmbautagung“ statt. Mit einer TeilnehmerInnenzahl von 180 Personen hat das Interesse alle Erwartungen übertroffen. Ziel dieses ersten Vernetzungstreffens österreichischer Lehmbauerinnen und Lehmbauer war der Austausch von Wissen, Kompetenz und Erfahrung im Zusammenhang mit Lehm.

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GHANA Implementation

MudCAFETERIA

Projektleitung: M.Sc. Anna Schweiger, M.Sc. Jaap Willemsen
Projektkoordination mit TU Wien: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Team: Barthosa Nkurumeh, PhD; Mr. Lasisi Adam, 30 Studierende der TU Wien, Bauarbeiter und Freiwillige vor Ort
Projektform: DesignBuild, praktische Umsetzung
Partner: NKA Foundation
Dauer: März – Oktober 2017
Homepage: mudcafeteria.org

Im kleinen Dorf Sang im Norden von Ghana ist die Möglichkeit einer Schulausbildung noch sehr begrenzt. Um den Kindern den Zugang zu Bildung zu erleichtern, wurde die bestehende Grundschule um weitere Klassenzimmer und eine Cafeteria erweitert. Zu diesem Zweck hat die NKA-Foundation im Jahr 2016 einen internationalen Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Unter 130 Einreichungen wurde unter anderem das Projekt MudCafeteria von Anna Schweiger und Jaap Willemsen als Siegerprojekt ausgewählt.

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ETHIOPIA Implementation

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AfarEARTH

Research on innovative earth building technologies in the Afar region and construction of a hostel building
Project leaders: DI Katharina Schönher, Mark Ortler, Matthias Kraßnitzer
Project coordination: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Project team: Valerie Browning, Ismael Ali Gardo, DI Alice Eigner, DI Emilia Chocian, DI Denise Kiessling
Project partners: APDA Afar Pastoral Development Association, EiABC Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development/AAU Addis Ababa University
Type of project: Excursion, design studio, master thesis projects, development and research project
Duration: 2011-2017

Through the implementation of a hostel building in Logya/Afar it could be proofed that innovative earth building technologies, appropriate for the specific climatic, cultural, and economic conditions in the Afar‐region, can be a cost‐efficient and sustainable alternative to wood‐intensive structures in order to meet the rapidly growing demand for permanent buildings.

The Afar are a nomadic people living in the north‐eastern part of Ethiopia. According to their pastoralist lifestyle they have developed simple forms of flexible shelters, made out of twigs and woven mats, which can easily be transported on camels. Due to changing political, economic and environmental circumstances more and more Afar are getting settled, especially along the main trading routes.

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AUSTRIA Documentation

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Kellergassen im Weinviertel

Projektleitung: Ao.Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl, Ao.Univ. Prof. DI Dr. Erich Lehner
Team: Marina Graser (Tutorin), DI Christian Kalch,  DI DDr. Huberg Feiglstorfer,
Projektform: Wahlseminar, Bauforschung- und Baudokumentation
Dauer: März – Juni 2016
Aus dem Projekt hervorgegangene Diplomarbeit:
Petra Wegerth:
Strategien zur Erhaltung der Weinviertler Kellergassen, TU Wien, 2015
Marina Graser: Die Raschalaer Kellergasse – Entwicklungsprozess und Sanierung, TU Wien, 2017 (Download: http://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/content/titleinfo/2081908)

Die Weinviertler Kellergassen haben als wichtige kultur- und architekturhistorische Zeugnisse sowie als Symbole regionaler Identität in den vergangenen Jahren vermehrte Aufmerksamkeit erfahren. Nachdem viele Presshäuser über Jahrzehnte hinweg dem Verfall ausgesetzt waren bzw. meist ohne Rücksichtnahme auf die Materialität oder die Ensemblewirkung zu Weinstuben oder Wochenendhäusern umfunktioniert wurden, braucht es innovative Ansätze, wie mit dieser Substanz in Zukunft umgegangen werden soll.

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ALBANIA Documentation

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Vernacular Earth Architecture in Albania and Austria

A comparative approach

Project coordination: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl, DI Dr. Ulrike Herbig
Project team: DI Dr. Renate Bornberg, DI DDr. Hubert Feiglstorfer, DI Dr. Gerold Esser, Ao. Univ. Prof. DI Dr. Caroline Jäger-Klein
Project partner: Polis University, Tirana, Albania
Type of project: WTZ research project (OEAD)
Duration: 2015/2016

Focus of this WTZ project was a bilateral exchange of views on the vernacular earthen heritage in Albania and Austria on a comparative basis.

Austria and Albania are two countries sharing the experience that architectural witnesses made out of earth are continuously and rapidly disappearing. Thus, expert knowledge on this building materials has become rare. This complicates the conservation of architectural heritage and threatens the continued existence of a centuries-old European architecture. The stock of the vernacular built environment seems to be unstoppably decimated by demolition, in many cases out of ignorance. Negligence and no or inappropriately conducted maintenance precede this irreversible loss. Therefore a detailed recording of the existing earth architecture and the development of new approaches towards its renovation are important parameters in both partner countries. Only through a European-wide process of communication and transfer of knowledge a sound basis for a better handling of this heritage can be provided in future.

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MAROCCO Implementation

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Lehmbauworkshop – Renovierung der Kasbah Caid Ali, Asslim

Projektleitung: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl, DI Irene Doubrawa
Team: Ao.Univ.Prof. DI Dr. Erich Lehner, DI Dr. Renate Bornberg, Ao.Univ.Prof. DI Dr. Sabine Plakolm, Sarah Riffert (Tutorin)
Projektform: Seminar und Lehmbauworkshop mit StudentInnen
Partner: Manfred Fahnert, Lehm-Express, www.lehmexpress.de
Dauer: Oktober 2015 – Juni 2016
Aus dem Projekt hervorgegangene Diplomarbeit:
Johanna Ettl: Lehmbau als Weltkulturerbe, TU Wien, 2017 (Download: http://repositum.tuwien.ac.at/2325352)
Video: Marokko. Lehmbau-Workshop Kasbah Caid Ali, Asslim, https://youtu.be/4K9aLZ7f2zw

Ein wichtiger Schwerpunkt der Lehmbauforschung ist die Erhaltung von Lehmbauten, der in Zukunft eine immer wichtigere Bedeutung zukommen wird (UNESCO Chair for Earthen Architecture). Marokko verfügt über ein reiches (Weltkultur)Erbe an Lehmarchitektur und die Erhaltung dieser Bauten ist eine große Herausforderung. Die im Jahr 2015 durchgeführte Exkursion (13.-27.2.2015) sowie der Workshop zur Sanierung der Kasbah Caid Ali dienten in erster Linie dem Wissensaustausch betreffend Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen von Lehmbauten.

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IRAN Documentation

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Traditional Architecture on Qeshm Island, Persian Gulf, Iran

with a field study in the villages of Chahu Gharbi and Chahu Sharghi

Project leaders: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl, Ao. Univ. Prof. DI Dr. Erich Lehner, DI Irene Doubrawa
Team: Aida Dehpour
Project partners: Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien; IVAN Cultural Group, Isfahan / Iran (Dr. Mohammad Reza Ghaneei), Cultural Heritage Office of the Qeshm Free Zone Organization (Dr. Abdolreza Dashtizadeh)
Duration: Feb. 2015 – May 2016
Type of project: Excursion, building survey, documentation

Master thesis: Karner, Michaela, 2017: Between Rock, Seal and Palm. Researching Vernacular Architecture on Qeshm Island, TU Wien (Download: http://repositum.tuwien.ac.at/obvutwhs/download/pdf/2046954?originalFilename=true)
Publication: Rieger-Jandl, Andrea and Doubrawa, Irene (eds.), 2016: Traditional Architecture on Qeshm Island/Persian Gulf, Iran, IVA publishers, Vienna
Film link: https://www.youtube.com/watch?v=s6NyvGWmK64

The architectural heritage of Qeshm island, with its wind catchers, courtyard houses and refined structures for channelling and storing water, is a real treasure. Over the centuries the inhabitants of Qeshm have developed distinguished architectural solutions to meet the harsh climatic conditions on the island. Due to globalizing impacts and a changing lifestyle the knowledge regarding traditional construction methods and materials is on the decline. The research work conducted by an international team of professionals and students from Austria and Iran should raise awareness for the necessity of preserving the great architectural heritage of the island and underline its potential for providing a sustainable living environment for future generations.

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NIGER Design

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Bildungs- und Sozialzentrum Tibiri, Niger

Leitung: Ao.Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Betreuungsteam: Mag.arch. Anna Heringer, Mag.arch. Baerbel Mueller
Projektform: StudentInnen-Entwurfsprojekt
Projektpartner: Fraternité des Servantes du Christ, Maradi/Niger (Leiterin: Marie Catherine Kingbo); Initiative Maradi, Rotary Club/Wien (Projektkoordinator: Hans Rutkowski)
Dauer: Feb. – Okt. 2013
Aus dem Projekt hervorgegangene Diplomarbeit:
Alina Trif: Sozial- und Bildungszentrum Tibiri, Niger – Masterplan, TU Wien, 2015 (Download: http://repositum.tuwien.ac.at/urn:nbn:at:at-ubtuw:1-85651)
Web links: www.initiative-maradi.org; www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/8256

Ziel des Entwurfsprojektes war die Planung und Umsetzung eines Bildungs- und Sozialzentrums in Tibiri nahe der Stadt Maradi in Süd-Niger. In Form eines StudentInnen-Entwurfsprojektes an der Architekturfakultät der TU-Wien wurden Masterpläne und Entwürfe für die Einzelnen Baukörper entwickelt, die konkret in die Umsetzung einfließen sollten.

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ETHIOPIA Documentation

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Tradition in Transition. Reflections on the Architecture of Ethiopia

Project coordination: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Project team: Guest professor Peter Rich, M.arch, Johannesburgh/South-Africa, Dr. Petra Gruber. Authors: A. Deix, I. Mayer, A. Haile, R. Bornberg, M. Schweigkofler, K. Elbel, R. Liendl, J. Leithner, V. Browning, B. Weber, C. Einhell, D. Kassaw, E. Chocian, M. Weissenböck, J. Soulos, F. Zamolyi
Project partners: APDA Afar Pastoral Development Association, EiABC Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development/AAU Addis Ababa University
Type of project: Excursion, research, documentation
Duration: 2011-2013
Publication: Rieger-Jandl, Andrea (ed.), 2016: Tradition in Transition. Reflections on the Architecture of Ethiopia, IVA publishers, Vienna

Ethiopia is a country with a unique architectural heritage. Based on a student excursion to Ethiopia in February 2011, students and teachers from Ethiopia and Austria wrote articles and seminar works expressing their different views on Ethiopian architecture. The outcome was collected in a book. In the subsequent book, many people express their opinions and their views on Ethiopian architecture within a variety of topics according to the Ethiopian saying: A single stick may smoke, but it will not burn.

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ETHIOPIA Design

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Design project: School in Ali Adayto/Uwwa

Project coordination: Ao. Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Project team: Guest professor Peter Rich, M.arch, Johannesburgh/South-Africa, Dr. Petra Gruber (Transarch), Ass. Prof. Dr. Karin Stieldorf (Architecture and Design), Prof. Dirk Donath and Asgedom Haile (Addis Ababa University)
Project partners: APDA Afar Pastoral Development Association, EiABC Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development/AAU Addis Ababa University, SONNE Austria
Type of project: Student Design Project
Duration: Summer term 2011

The project is the results of a studio design class held at the Faculty of Architecture at the Vi­enna University of Technology in the summer term 2011. Theme of the class was “Ethiopia – innovative mud building technologies in the Afar-region” with special attention to the design of a school building for the semi-nomadic village of Ali Adayto/Uwwa in the Afar-region. Prior to design studio a student excursion to the Afar region in Ethiopia was held in February 2011. Together with the local NGO APDA (Afar Pastoral Development Agency) information on the built environment and the local situation has been put together on the spot: interviews with community- and NGO-members, collection of mud samples, checklist of resources, cost of building material etc.

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HUNGARY Implementation/Documentation

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Lehmausstellung

Projektleitung: Ao.Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Team: Denise Kiessling, Dorottya Novak, DI Ferenc Zamolyi
Entwurf: Xu Jian
Projektform: Design/Build, Lehmbauworkshop mit Studierenden
Projektpartner: Waldökozentrum Sopron
Dauer: März – Juni 2016
Video: https://vimeo.com/77064909

Am Gelände eines Waldökozentrum nahe Sopron wurde im Zuge eines Workshops eine Ausstellung über traditionelle Lehmausfachungstechniken errichtet. Eine bestehende Holzständerkonstruktion wurde mit verschiedenen Lehmausfachungen gefüllt, wobei die einzelnen Techniken mittels Informationstafeln (deutsch/ungarisch) beschrieben wurden, um das Wissen an die lokale Bevölkerung sowie an Besucher des Waldökozentrums weiter zu geben. Damit sollte ein Bewusstsein für den Wert des eigenen baukulturellen Erbes, für die Vorzüge der traditionellen Lehmbautechniken sowie die zeitgemäßen Einsatzmöglichkeiten des Materials Lehm geschaffen werden.

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HUNGARY Implementation

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Lehm-Skulptur

Projektkoordination: Ao.Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Baustellen-Leitung: DI Christoph Lachberger, DI David Kraler
Entwurf: Denise Kiessling
Team: DI Ferenc Zamolyi, Denise Kiessling, Aaron Merdinger
Projektform: Design/Build, Lehmbauworkshop mit Studierenden
Projektpartner: Waldökozentrum Sopron
Dauer: März – Juni 2015

Broschüre zum Downloaden

Am Gelände eines Jugend- und Waldökozentrums nahe Sopron in Ungarn wurde im Zuge eines Design/Build Workshops eine Lehmskulptur errichtet, die als Aufenthaltsort für Jugendliche und als Tribüne für den angrenzenden Fußballplatz dient. Ziel war es, die drei Massivlehmtechniken Stampflehm, Wellerlehm und Lehmziegel in der Skulptur vergleichend gegenüberzustellen.

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HUNGARY Implementation

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Experimenteller Lehmbau

Potentiale von Hands-on-Erfahrungen für Lehre und Forschung

Workshop-Leitung: Ao.Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl
Team: DI Ferenc Zamolyi
Projektform: 1:1 Lehmbauworkshop, experimentelles Bauen
Projektpartner: Waldökozentrum Sopron
Dauer: 2013 – 2016
Aus dem Projekt hervorgegangene Diplomarbeit:
Zimmermann, Nicole, 2015: Lehm als traditionell überlieferter Baustoff. Analyse, Vergleich und Anwendung verschiedener Bautechniken im Raum Österreich-Ungarn, TU Wien (Download: http://repositum.tuwien.ac.at/1642422)
Film: https://vimeo.com/77064909

Zwischen 2013 und 2016 veranstalteten wir im Nachbarland Ungarn, am Gelände eines Waldökozentrums nahe Sopron, jährlich experimentelle Lehmbau-Workshops mit ArchitekturstudentInnen. Gerade im Lehmbau kommt der Hands-on-Erfahrung eine besondere Bedeutung zu, um die Vor- und Nachteile sowie die Besonderheiten des Materials richtig einschätzen zu können.

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AUSTRIA Design

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LEHM und STROH. Alternative Wohnkonzepte in Herzogenburg/NÖ

Leitung: Ao.Univ. Prof. DI Dr. Andrea Rieger-Jandl, Gastprofessorin Mag. arch. Anna Heringer
Team: DI Gerhard Scherbaum, Mag. arch. Paul Adrian Schulz, DI Martina Weissenböck
Gastjuror: Arch. DI Hermann Czech
Projektform: Entwurfsprojekt
Projektpartner: Garten der Generationen, Herzogenburg
Dauer: Feb. – Nov. 2014
Ausstellungen: Juni 2014 im Stadtlabor am Karlsplatz; 4.-8.10.2014 im Reitherhaus, Herzogenburg

Innerhalb des Entwurfsprojekts wurden Bebauungsvorschläge für ein alternatives Wohnprojekt am Ortsrand von Herzogenburg erarbeitet. Es handelte sich dabei um ein Modellprojekt für gemeinschaftliches und ressourcenschonendes Wohnen. Im Vordergrund standen Schlagworte wie generationenübergreifendes Wohnen, Selbst- und Mitbestimmung, minimaler ökologischer Fußabdruck und Permakultur. Gemeinschaftlich sollte Raum für Wohnen, Arbeiten und Freizeit geschaffen werden, der hohen Qualitätsanforderungen entspricht und trotzdem leistbar ist.

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